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Metropol-Marathon Fürth
am 28.06.2009

als Pumuckl barfuß zugunsten des Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e.V. SPENDENSAMMLER GESUCHT!

Zum Veranstalter bzw. zur Ausschreibung:  anzeigen
 
Beschreibung der Veranstaltung: 

Mit Pumuckl Spenden sammeln

"Ein Tag, für den es sich gelohnt hat, Läufer zu werden!"
Mit diesem Satz endete mein Bericht über den Metropol-Marathon 2008. Es waren wirklich mitreißende Stunden, erstmals im Leben mit und für Menschen mit Down-Syndrom zu laufen. Erst ein halbes Jahr zuvor hatte die Fürtherin Anita Kinle diese Marathon-Staffel ins Leben gerufen.

Am 28. Juni 2009 ist es wieder soweit. Anita hat ein weiteres "Heimspiel". Wie könnte Pumuckl anders, als dieser engagierten Frau und deren Marathonis wieder helfend zur Seite zu stehen (bzw. zu laufen). Wer sich mit dem Rotschopf auf einer der drei angebotenen Strecken (Marathon, Halbmarathon oder 10 km) in den Dienst der guten Sache stellen und von den Zuschauern Spenden sammeln möchte, den lade ich herzlich dazu ein. Melde Dich bitte bis spätestens 18. Juni 2009 bei mir an. Der Start ist für maskierte, Spenden sammelnde Läufer wie immer bei derartigen Aktionen kostenlos!

Zur Online-Anmeldung. (Angaben zum Chip sind nicht erforderlich. Diesen gibt es in Fürth gegen 5 € Pfand vom Veranstalter. Außerdem wird einheitlich unter dem Verein Never Walk Alone Nürnberg gestartet. Mehr dazu weiter unten.)

Das Anmeldeformular als Word-Dokument findest Du hier.

Ganz unter uns, und ja nicht weitersagen: Wenn's nur annähernd so genial und bewegend wird wie beim letzten Metropol-Marathon, dann wird's wieder traumhaft. Lass Dir dieses Lauferlebnis also lieber nicht entgehen. Ich freue mich auf Dich!

Und so kannst auch Du ein "Held werden" und bei der diesjährigen Benefizaktion in Fürth mitmachen:
Melde Dich zu einer der Distanzen beim Metropolmarathon an und gib bei der Anmeldung als Team-/Vereinsname Team Never Walk Alone Nürnberg an. Egal, welche Strecke Du wählst: Jeder Kilometer, den Du läufst, wird von den Sponsoren von Bernhard Nuss zu barer Münze gemacht und an den Laufclub Down-Syndrom Marathostaffel e.V. gespendet. Du brauchst deswegen nicht Mitglied beim "Never Walk Alone Nürnberg e.V." zu werden. (Berichtigung am 22.06.09: Diese Spende geht nicht an Anita Kinles Marathonstaffel, sondern hier hin. Ich bitte, diese Falschmeldung zu entschuldigen. Trotzdem finde ich Bernhards Spendenzweck super!)

Aufgrund eines Fersenbeinbruchs, welchen ich mir am 1. Mai zuzog, kann ich bis auf weiteres nicht laufen. Trotzdem wird Pumuckl in Fürth sein und sich gehend unters Volk mischen, um Spenden zu sammeln.

 

 
Mein Bericht:  

Einfach nur dankbar

Was bleibt eigentlich nach einem solchen Wochenende, weit weg von Fürth, weit weg von diesem Marathon, bei dem man selbst nicht mal mitgelaufen ist? Es sind unzählige positive Eindrücke, ja, ausschließlich positive Eindrücke, die ich mit nach Hause brachte, die mich in ihren Bann zogen und mich eine schier endlose Ruhe verspüren lassen.

Folgende Frage stellte sich mir schon vor diesem Wochenende: Bin ich denn überhaupt Läufer, wenn ich gar nicht laufe? Die Rolle des gehenden, häufig auch stehenden (Benefiz-)Läufers gefällt mir nicht wirklich, aber ich habe sie angenommen. Es hätte wenig Sinn für mich, es nicht zu tun, gerade wo ich doch spüre, dass mich das Drehbuch noch für einige weitere Folgen so vorsieht. Außerdem versuche ich seit langem, diesen Rat zu befolgen:

„Ändere, was Du ändern kannst, und akzeptiere, was Du nicht ändern kannst, sei aber stets so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden!“

Und im Fall meiner gebrochenen Ferse gibt es für mich definitiv nichts zu ändern. Na gut, ich könnte seit nunmehr fast zwei Monaten daheim auf der Couch liegen und darauf hoffen, dass dies eine schnellere Heilung bewirkt. Doch will ich das (das Rumliegen)? Bin ich das (der Daheimbleiber)? Nein, in keiner Weise! Dafür ist diese Verletzung für mich zu leicht und mein Schmerz viel zu gering, ja eigentlich kaum vorhanden. Ich will dorthin, wo ich wäre, wenn ich laufen könnte: unters Volk! Und außerdem geht’s doch gar nicht ums Laufen. Es ist zwar das, was uns Läufer untereinander und mit den Zuschauern verbindet, doch auch das, was an solchen Wochenenden wie diesem ganz schnell zur Nebensache wird.

Alleine Anita Kinles Marathonis! Wie viele Emotionen haben sie auch diesmal wieder in uns „Nichtbehinderten“ geschürt. Man ist sprachlos wenn man sieht, mit welcher Freude sie ihrer neuen Leidenschaft nachgehen, mit welcher Leichtigkeit sie inzwischen Strecken von bis zu 30 Kilometern zurücklegen, und das stets mit funkelnden Augen und einem Lächeln im Gesicht. Und von der Art, im Ziel gemeinsam ihr Erreichtes zu feiern, sind wir anderen Läufer eh meilenweit entfernt.

Seit unserem ersten gemeinsamen Marathon hier in Fürth vor einem Jahr feiere ich mit niemand sonst lieber Lauferfolge als mit Euch, meine lieben Marathonis. Was Ihr Euren Familien, Betreuern und Trainern, den Läufern, Zuschauern und Veranstaltern, uns Spendensammlern, einfach all Euren Unterstützern und Gönnern und im Besonderen Anita Kinle und ihrer Familie gebt, lässt sich nicht in Worte fassen. Weil Ihr Euch bewegt, bewegt sich etwas in uns! Seid also stolz auf das, was Ihr bisher erreicht und bewegt habt. Es geht weit über Eure gelaufenen Kilometer hinaus.

Ich jedenfalls bin stolz darauf, dass ich mich ein weiteres Mal für Euch stark machen und somit ein Teil des Ganzen sein durfte. Obwohl ich in den Stunden, in denen Ihr draußen auf der Strecke wart, beim Spenden sammeln jede Menge guter Gespräche mit unwahrscheinlich netten Leuten führte, fehlten mir an diesem Tag doch Eure Emotionen während der 42 Kilometer. Die zusammen mit Euch erlebte Premiere Eurer Marathon-Staffel letztes Jahr hier in Fürth hat sich wahrlich tief bei mir eingebrannt.

Doch irgendwie war ich auch diesmal wieder mit auf Strecke, und zwar durch meine maskierten Freunde Rolf Kessler (Clown), Roman von der Burg (OP-Arzt) und Thorsten Soldan (Robin Hood). Tausend Dank Euch dreien, dass Ihr mir einmal mehr zur Seite gestanden habt. Natürlich wusste ich es bereits vorher, doch gerade jetzt, da ich selbst nicht laufen kann, seid Ihr besonders wertvoll.

Nicht vergessen ist auch Thorstens Frau Claudia. Obwohl sie gar nicht vorhatte mitzulaufen, schlüpfte sie kurz entschlossen in ein Shirt der Down-Syndrom-Staffel und begleitete einige Marathonis 10 Kilometer durch die Metropolregion.

Kurz vor dem Start kam noch Peter Meyer auf mich zu und bot mir an, mich ebenfalls laufend bei meinem sozialen Engagement unterstützen zu wollen. Er könne eben nur nicht während des Laufens sammeln, da er mit vier Bällen jongliert, und das im Laufschritt über die Halbmarathondistanz!!! Dieses Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen und pünktlich mit dem Startschuss bekam auch Peter zumindest noch ein „Team 21“-Laufhemd.

Auch bei Dir, lieber Dieter Ulbricht, bedanke ich mich nochmals. Als sich meine Stimmbänder nach stundenlangem Reden schon nicht mehr ganz so fit fühlten, hast Du die Leute im Zielbereich darüber informiert, um was es mir geht. Ich brauchte dann meist nur noch meine Spendentasche aufhalten, den Lohn Deiner „Arbeit“ einstreichen und mich bedanken. Du wärst der geborene Benefizläufer, mein lieber Dieter! ;-)

So könnte ich mich bei so vielen anderen, die dieses Wochenende für Evi und mich zu einem ganz besonderen Erlebnis werden ließen, noch einmal bedanken, zum Beispiel bei unseren Nürnberger Gastgebern vom Samstag für das leckere Essen, bei unseren Fürther Herbergseltern für deren wiederholte Gastfreundschaft, bei denen, die den Kerschdorfer Mücken gleich im Anschluss Fotos und liebe Worte gesendet haben und, und, und …, doch das würde den Rahmen sprengen.

In diesem Moment habe ich einen Zuschauer vom Wochenende vor Augen, der mit Laufen wohl eher weniger am Hut hatte, jedoch gespannt das Treiben vor und hinter den Absperrgittern während des Zieleinlaufs beobachtete. Er meinte zu mir: „Ihr seid offensichtlich wie eine große Familie.“ „Mehr noch“, erwiderte ich ihm, „wir sind viele, viele Freunde.“

Auch wenn ich hier also nicht alle einzeln nenne und für die Nachwelt festhalte, so könnt Ihr trotzdem versichert sein, dass ich Euch eines nicht vergesse, Eure Freundschaft! So waren auch diese beiden Tage in Franken viel mehr als nur Laufen. Was kann einem denn besseres geschehen, als von freundlichen, liebenswerten Menschen umgeben zu sein? Somit bleibt uns Mücken hier, weit weg von Fürth, eigentlich „nur“ Eure Herzlichkeit, und dafür sind wir …

… einfach nur dankbar.

Die Spendensumme, die meine verkleideten Freunde und ich am Streckenrand sammelten, beläuft sich auf 966,14 €. Jedem einzelnen, der dazu beitrug, ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der den Betrag aufrundet. Möglich wäre es durch eine Überweisung auf folgendes Bankkonto:

Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e. V.:
Sparkasse Fürth, BLZ: 76250000, Konto-Nr.: 21212121
Für Auslandsüberweisungen: IBAN: DE15762500000021212121, SWIFT-BIC: BYLADEM1SFU

   
Spendenerlös: 966,14 €
   
Bilder:
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)
   
Weitere Links:  
      Fotos  von Denise Uebelhör anzeigen
      Fotos  der Down-Syndrom-Staffel von Norbert Wilhelmi anzeigen
      Fotos  von Gerhard Hierl anzeigen
      Laufbericht  So war's 2008 beim Metropol-Marathon. anzeigen
      Laufbericht  und jede Menge Fotos vom Erwin, dem Bittel anzeigen
      Laufbericht  und viele Fotos von Dieter Ulbricht bei www.laufkultur.de anzeigen

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